Erfolgreichster Medaillensammler war Julian Bothe, der in verschiedenen Alters- und Bootsklassen insgesamt 6 Mal ganz oben auf dem Treppchen stand. Als jüngster Ruderer freute sich der 12-jährige Simon Gimplinger auf seiner ersten Meisterschaft über Gold und Bronze im Jungen-Einer. 

Besonders freute sich das Trainerteam Volker Lechtenberg, Nick Stollenmeyer und Charlotte Meinen, dass sich die Titel und Medaillen auch in diesem Jahr über alle Altersklassen erstreckten. 

In einem harten Finalrennen ruderte der deutsche Juniorinnen-Achter mit den Hassianerinnen Shirin Dragusha und Lisa Holbrook an Bord bei der Junioren-Weltmeisterschaft im tschechischen Racice auf Rang 4. Am Start konnte das Großboot des Deutschen Ruderverbandes noch gut mithalten, musste im weiteren Streckenverlauf dann aber die neuen Weltmeisterinnen aus Tschechien ziehen lassen.

Wie man das Obere zum Unteren machen kann und welche Folgen dies hat

Ist „unten“ und „oben“ immer genau definierbar oder doch physikalisch oder soziologisch relativierbar? Aus dem Blickwinkel von Europa liegt Australien down under; über eine solche Feststellung würden sich die Australier bestimmt beschweren. 
Auch französische oder russische Revolutionäre haben versucht, die Macht von oben nach unten zu verlagern.

Mit gleich 4 Nominierungen für die Nationalmannschaft des Deutschen Ruderverbandes kehren die Aktiven der Hassia von den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften aus Köln zurück. Henry Hopmann gewinnt Doppel-Silber im Vierer mit Steuermann und im Achter und wird vom Deutschen Ruderverband für die U23-WM in Poznan/POL im Vierer mit Steuermann nominiert. Mit einem starken Streckenschlag konnte die Crew um Hopmann ihre ärgsten Konkurrenten im Zaum halten und ruderte hinter einer Hälfte des für die WM vorgesehenen Achters souverän zur Silbermedaille.

Mit großen Erfolgen im Gepäck kehrt die Hassia von der Internationalen Junioren-Regatta aus Hamburg heim. Im Rahmen dieser Regatta fährt der Deutsche Ruderverband alljährlich seine zweite Rangliste im Zweier ohne Steuermann aus, die dann für die Nominierung der Junioren-Nationalmannschaft bindend ist. Hier ruderten Shirin Dragusha und Lisa Holbrook im Finale A auf einen sensationellen zweiten Platz, der bereits jetzt die sichere Qualifikation für die im August in Racice/Tschechien stattfindende Junioren-Weltmeisterschaft bedeutet. 

Auf der Internationalen Junioren-Regatta in Köln zeigten die U19-Juniorinnen der Hassia erneut ihr Können. Nach den überlegenen Vierer-Siegen zwei Wochen zuvor in München verwiesen Lisa Holbrook, Shirin Dragusha, Celina Waldschmidt und Clara Oberdorfer (Ulm) die Gegnerinnen erneut auf die Plätze. Besonders im zweiten Streckenabschnitt lieferten die Rehbein-Schülerinnen ein ganz stabiles Rennen ab und konnten sich so Schlag für Schlag von den Konkurrentinnen lösen.

Am vergangenen Samstag fiel der Startschuss zur neuen Ruder-Bundesliga-Saison 2018. Schauplatz war die Mainarena in Frankfurt am Main. 

Der Renntag begann wie immer mit den Time-Trails, aus denen eine erste Rangliste für den Renntag erstellt wird. Im 1 zu 1 Rennsystem geht es gegen einen Gegner und vor allem gegen die Zeit. Die Frauen vom Hanauer Ruderclub „Hassia“ hatten in diesem Rennen jedoch alleine die Zeit als ihren Gegner, da in der 9-Boote-Bundesliga der Frauen ein Boot in den Timetrails alleine fahren muss. Dies ließ die Hanauerinnen aber nicht nervös werden und sie fuhren in einem ersten guten Rennen die viertschnellste Zeit.