Auf der Internationalen Junioren-Regatta in Köln zeigten die U19-Juniorinnen der Hassia erneut ihr Können. Nach den überlegenen Vierer-Siegen zwei Wochen zuvor in München verwiesen Lisa Holbrook, Shirin Dragusha, Celina Waldschmidt und Clara Oberdorfer (Ulm) die Gegnerinnen erneut auf die Plätze. Besonders im zweiten Streckenabschnitt lieferten die Rehbein-Schülerinnen ein ganz stabiles Rennen ab und konnten sich so Schlag für Schlag von den Konkurrentinnen lösen.


Auch in den Zweier-Kombinationen ruderten sie weiter in die deutsche Spitze. Am Samstag wurden zwei Läufe von der Bundestrainerin gesetzt, um neu gebildete Zweier gegen die nationalen Spitzen-Zweier zu testen. Hier trafen die beiden Hassia-Zweier nicht nur aufeinander, sondern auch auf weitere Spitzen-Zweier.
Siegreich im Zweier: Clara Oberdorfer (Ulm) und Celina Waldschmidt (v.l.) Den internen Vergleich gewannen an diesem Tag Dragusha/Holbrook, die mit einer halben Länge Vorsprung vor Waldschmidt/Oberdorfer und knapp zwei Längen hinter dem nationalen Spitzen-Zweier aus Berlin ins Ziel kamen. Sonntags ruderten Dragusha/Holbrook im ersten gesetzen Lauf, den wie tags zuvor der Berliner Zweier gewinnen konnte, allerdings von Dragusha/Holbrook stark unter Druck gesetzt wurde. Dahinter tat sich wie am Vortag eine große Lücke auf. Celina Waldschmidt dominierte mit Clara Oberdorfer den zweiten Lauf. Bereits zur Streckenhälfte hatten sie sich deutlich abgesetzt und rissen bis zur Ziellinie mit wuchtigen Schlägen noch mehrere Längen offenes Wasser zwischen sich und die Verfolger. Nun blicken die U19-Hassianerinnen zuversichtlich in Richtung Hamburg, wo am Fronleichnamswochenende bereits die ersten WM-Tickets vergeben werden.

Nina Schilling, Sarah Herschel im Doppelzweier Im Mittelfeld platzierten sich Nina Schilling und Sarah Herschel im U17-Doppelzweier und –Einer. Auch hier kam es zum vereinsinternen Hassia-Duell, das Nina Schilling am Sonntag für sich entschied.