In einem harten Finalrennen ruderte der deutsche Juniorinnen-Achter mit den Hassianerinnen Shirin Dragusha und Lisa Holbrook an Bord bei der Junioren-Weltmeisterschaft im tschechischen Racice auf Rang 4. Am Start konnte das Großboot des Deutschen Ruderverbandes noch gut mithalten, musste im weiteren Streckenverlauf dann aber die neuen Weltmeisterinnen aus Tschechien ziehen lassen.

Um die zwei verbleibenden Medaillen entbrannte ein Kampf zwischen den Booten aus den USA, Rumänien und dem deutschen Boot. Hier setzte sich der us-amerikanische Achter mit der Silbermedaille durch. Rumänien gewann knapp vor dem deutschen Achter die Bronzemedaille. 
Doch allein die Qualifikation dreier Ruderinnen für die Nationalmannschaft stellt ein weiteres Kapitel der Erfolgsgeschichte, die die Karl-Rehbein-Schule und der Ruderclub Hassia jährlich gemeinsam fortschreiben, dar. Dragusha, Holbrook und Waldschmidt gehen alle in die Oberstufe des Hanauer Innenstadt-Gymnasiums. Während die anderen Schülerinnen ihre Sommerferien genossen, verbrachten die 3 Rehbeinerinnen ihre gesamte Ferienzeit mit drei bis vier Trainingseinheiten am Tag, um sich mit den anderen Bootsklassen der deutschen Mannschaft gemeinsam im Trainingslager in Berlin-Grünau auf die Welttitelkämpfe vorzubereiten. Am Beginn des Trainingslagers wurden die Sportlerinnen auf die Bootsklassen verteilt. Hier konnten sich Shirin Dragusha und Lisa Holbrook für die priorisierte Bootsklasse – den Achter – durchsetzen. Celina Waldschmidt war zum Zeitpunkt der Mannschaftsbildung leider erkrankt und konnte daher keine Tests absolvieren. Sie musste dadurch die Rolle der Ersatzfrau annehmen. Da keine gravierenden gesundheitlichen Probleme auftraten, kam Waldschmidt zur WM nicht zum Einsatz, konnte allerdings das Rennen der Ersatzleute mit ihrer Partnerin Svenja Meintrup aus Essen-Kettwig gewinnen.