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Hassia
22.08.2017 - 21:25 WM-Bronze für Henry Hopmann!

Der deutsche Vierer mit Stm. in Aktion. Henry Hopmann 3. v. r.
Bei der Junioren-WM im litauischen Trakai gewann Hassia-Ruderer Henry Hopmann die Bronze-Medaille im Vierer mit Steuermann. Celina Waldschmidt und Emma Samek belegten im Juniorinnen Vierer ohne Steuerfrau Rang 11.

Bereits im Vorlauf überzeugte der deutsche Vierer mit Steuermann um Henry Hopmann. Gemeinsam mit Elias Kun, Jaspar Angl und Oliver Peikert (alle Baden-Württemberg) sowie Steuerfrau Elisa Carnetto (Wetzlar) gelang es mit einem zweiten Platz hinter den überraschend stark auftretenden US-Boys den direkten Einzug in das Finale zu sichern.
Im großen Finale ging dann sehr spannend zu. Die USA legten sich an die Spitze des Feldes, dicht gefolgt von den gleichauf rudernden Booten aus Italien, Deutschland, der Ukraine und der Schweiz. Lediglich das Boot aus Südafrika konnte dem hohen Tempo am Start nicht recht folgen. Über die Strecke zeigte sich dann ein anderes Bild: zwischenzeitlich hatte sich das Team aus der Schweiz in Führung geschoben, Italien und Deutschland etablierten sich auf den Medaillenpositionen, das Team aus den Vereinigten Staaten fiel nach und nach immer weiter zurück. Auf den letzten 500 Metern zündeten die Italiener einen mächtigen Endspurt, der sie an den führenden Schweizern vorbei schob. Sie sicherten sich Gold vor den Eidgenossen, das deutsche Quintett um Hassianer Hopmann jubelte über die Bronzemedaille.
„Dies ist nach der Silbermedaille bei der Europameisterschaft Henrys zweite internationale Medaille in diesem Jahr. Dazu zwei Titel bei der Deutschen Meisterschaft, ich denke die Saison kann sich sehen lassen.“ ist Trainer Volker Lechtenberg voll des Lobes für seinen Schützling.

WM-Bronze für Stf. Elisa Carnetto, Oliver Peikert, Jaspar Angl, Henry Hopmann, Elias Kun


Celina Waldschmidt und Emma Samek hatten sich ebenfalls für die Junioren-WM qualifiziert. Ein überlegen heraus geruderter Titel im Vierer bei den Deutschen Jugendmeisterschaften Ende Juni hatte ebenfalls wie bei Hopmann die direkte WM-Qualifikation bedeutet. Nach einem holprigen Vorlauf musste die beiden Hassianerinnen mit ihren Vierer-Partnerinnen Mira Moch und Charlotte von Bockelmann aus Regensburg und München zunächst im Hoffnungslauf nachsitzen. Dieser konnte dann gewonnen werden, womit die Quaifikation für das Halbfinale gesichert war. Hier wartete dann ein schweres Rennen auf das Quartett. Nach einem sechsten Platz auf dem ersten Streckenviertel kämpften sich die Vier wieder zurück ins Rennen und kamen auch in Reichweite eines Finalplatzes, schoben aber am Schluss ihren Bug mit einer halben Länge Rückstand auf Platz 3 als 5. Boot über die Ziellinie. Im Finale B wurde man am Ende ebenfalls 5., was in der Endabrechnung Platz 11 bedeutet.
„Das ist sicherlich nicht das Ergebnis, was wir erhofft hatten, aber die vier waren alle zum ersten Mal bei einer WM dabei. Überhaupt bis hierher gekommen zu sein, ist für die Mädels ein Riesen-Erfolg.“ zeigte sich Hassia-Trainer Lechtenberg versöhnlich.
Der Deutsche Ruderverband errang in den 13 Bootsklassen 1 Gold-, 4 Silber- und 3 Bronzemedaillen und steht damit auf Rang 4 im Medaillenspiegel. U19-Bundestrainerin Sabine Tschäge ordnete die WM als eine der schwierigeren ein. „Im nacholympischen Jahr setzten viele Nationen konsequent auf die Nachwuchsförderung und bauen schon hier ihre Athleten für Tokio 2020 auf. Ebenso findet hier die Qualifikation für die Olympischen Jugendspiele im kommenden Jahr statt.“ analysiert Tschäge die hohe Quantität und Qualität der Gegnerschaft.

Halbinaleinzug im JF 4- gesichert. Celina Waldschmidt und Emma Samek 1. und 2. v.l.