Hassia Bootshaus

Geschichte

Mitgliedschaft

Vereinsleben

Impressionen

Rudern Termine Gaststätte Bilder Impressum


Hassia
17.05.2018 - 18:08 Hassia-Juniorinnen dominieren im Vierer

Erster internationaler Sieg eines weiblichen Vierer m. Stm. Lisa Holbrook, Shirin Dragusha, Clara Oberdorfer (Ulm) Celina Waldschmidt, Stm. Florian Koch (Ingolstadt)
Auf der Internationalen Junioren Regatta in München haben die U19-Juniorinnen Celina Waldschmidt, Shirin Dragusha, Lisa Holbrook und Clara Oberdorfer (Ulm) sowohl im Vierer ohne als auch im neu eingeführten Vierer mit Steuermann die Rennen dominiert.
Auf der Olympia-Regattabahn von 1972 testet der Deutsche Ruderverband alljährlich früh in der Saison seine noch regional gebildeten Mannschaften gegen die internationale Konkurrenz, die zum Teil schon mit selektierten Nationalmannschaften aufwartet.
Am Samstag konnten die Rehbein-Schülerinnen mit einem deutlichen Sieg im Vorlauf bereits den bis dato als schnellste deutsche Kombination geltenden Vierer aus Potsdam/Berlin in das B-Finale verweisen. Im Finale fuhren sie vom Start an ein gutes Rennen, führten das Feld trotz durch seitlichen Gegenwind bedingten Bahnnachteil deutlich an und kamen mit fast einer Bootslänge Vorsprung ins Ziel.
Tags darauf schrieb das Hanau/Ulm-Quartett dann sogar ein kleines Stück Sportgeschichte:
In diesem Jahr hat der Weltruderverband aufgrund der geschlechterparitätischen Verteilung von Bootsklassen für die Damen den Vierer mit Steuermann eingeführt, den es bisher nur für die Männer gab.

Rudern zum Sieg im Finale A des Juniorinnen Vierer ohne: Lisa Holbrook, Shirin Dragusha, Clara Oberdorfer (Ulm) und Celina Waldschmidt (v.l.)
Das erste internationale Rennen dieser Bootsklasse wurde nun in München ausgetragen. Und auch hier blieb die Crew um Schlagfrau Lisa Holbrook schadlos. Vom Start an ging man in Führung und schob das Boot mit mehreren Längen Vorsprung über die Ziellinie. Damit geht nun die erste Zieldurchfahrt und damit auch die erste Weltbestzeit im Juniorinnen-Vierer m. Stm. über die olympische 2000-Meter-Distanz an den Hanauer RC Hassia!
Zum Abschluss der Regatta stieg man noch gemeinsam mit weiteren süddeutschen Ruderinnen in den Achter. Hier ruderte die süddeutsche Crew zu Bronze hinter dem National-Achter des tschechischen Ruderverbandes und einer Auswahl aus dem nordostdeutschen Raum.


Julian Bothe im U17-Einer
Auch U17-Ruderer Julian Bothe wusste in München zu überzeugen. Am Samstag gewann er überlegen im Doppelzweier mit seinem Marburger Partner Bruno Spät. Etwas spannender ging es dann im Einer zu. Hier gelang es Bothe, auf den letzten Schlägen seinen Gegner abzufangen und mit wenigen Zentimetern Vorsprung den zweiten Tagessieg zu erringen.
Am Sonntag ruderte Julian Bothe dann im Doppelzweier mit Spät zu einem hervorragenden zweiten Platz im ersten gesetzten Lauf.
Sarah Herschel vertrat die Hassia-Farben im Einer und im Doppelvierer. Hier ruderte sie zu Plätzen im Mittelfeld. Weiterhin waren Nico Grafe, Nico Waldschmidt und Paul Wagner in München im Einsatz.