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Goldenes Wochenende für Hassianer bei Internationaler Junioren-Regatta in München.

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11 Mal überquerten Boote des Hanauer Ruderclub Hassia die Ziellinie als erste. Ole Hanack, Simon Gimplinger und Laura Bussian schafften das im A-Finale und sicherten der Hassia auf der Olympiastrecke in München vier Goldmedaillen.

Die Olympia-Regattastrecke in München Oberschleißheim richtet jeden Mai die Internationale Juniorenregatta für die Altersklassen U17 und U19 aus. Traditionell versammelt sich dort schon früh in der Saison die nationale Spitze und trifft auf Boote aus ganz Europa. Die Hassia-Mannschaften fuhren ihre Rennen diesmal gegen Teams und Nationalteams aus Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien, Tschechien und sogar der Ukraine.

Ole Hanack marschiert weiterhin souverän in Richtung Junioren-Weltmeisterschaft: mit seinem Partner Jakob Geyer vom Berliner Ruderclub entschied er den U19-Doppelzweier für sich. Gold Nummer eins für die Hassia auf der traditionsreichen Olympiabahn von 1972. Im Doppelvierer hatten Hanack und Geyer Pech. Eine technische Unsauberheit kostete sie auf den letzten Schlägen den Sieg. Die Tschechen holten sich Gold. Auf dem „Konto“ der Hassia landete eine Silbermedaille.

Simon Gimplinger und Laura Bussian dominierten jeweils die U17-Einer: Gimplinger verwies im Finale seine Konkurrenten aus Magdeburg und Frankfurt mit 6 bzw. 7 Sekunden auf Platz zwei und drei. Seine Schulkameradin von der Karl-Rehbein-Schule, Laura Bussian brachte mit einem beeindruckenden Start-Ziel-Sieg sogar 14 bzw. 30 Sekunden zwischen sich und ihre beiden nächsten Verfolgerinnen aus Limburg und Wien. Gold Nummer zwei und drei für die Hassia.

Gimplinger legte sogar noch eine Schippe drauf: im U17-Doppelvierer mit Steuermann konnte er der Hassia Goldmedaille Nummer vier sichern – mit seinem Vereinskameraden Leonard Rieth am Steuer sowie Alexander Monissen (Frankfurt), Rufus Henning und Julius Klein (Offenbach). Kuriosum: die Mannschaft verpasste und verpatzte den Start. Mit einem Rückstand von über zwei Bootslängen auf das Feld und ordentlich Adrenalin in den Adern rollte die Truppe mit Gimplinger am Schlag das Rennen von hinten wie eine Dampflock auf und hatte im Ziel einen Vorsprung von fast vier Sekunden!

Jacky Reitz, Jan Schön, Ben Klusak und Leon Nitsch gewannen mit starken Leistungen jeweils ihre B-Finals in den gesteuerten Doppelvierern und dem Doppelzweier.