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Hassia-Talente Hanack, Gimplinger und Bussian überzeugen weiter in Einern und Mannschaftsbooten.

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Die Juniorenregatta in Köln war für das U17 und U19 Team des Hanauer Ruderclub Hassia eine kleine Generalprobe. Denn Ende Juni werden auf dem Fühlinger See in Köln auch die Deutschen Jugendmeisterschaften ausgetragen. Die Bilanz des vergangenen Wochenendes lässt dort auf gute Ergebnisse hoffen.

Ole Hanack entschied das A-Finale des U19-Einers für sich. Allerdings nicht so souverän, wie Hassia U19-Coach Nick Stollenmeyer es sich gewünscht hätte: „Ole war zwar vorne, aber Stefan Dröge aus Hamburg war zu nah dran! Auf der Einer-Rangliste im April hatte Ole noch vier Sekunden Vorsprung. Jetzt waren es nur 0,6. Aber ich bin mir sicher, dass es beim nächsten Mal wieder besser klappt. Wir sind jetzt wachgerüttelt und werden Ole intensiv auf die entscheidende Qualifikationsrangliste für die U19-WM vorbereiten.“ Diese wird für alle U19 vom 3. – 5. Juni auf der Regattabahn in Duisburg Wedau ausgetragen.

Rehbeinschüler Simon Gimplinger konnte seine gute Form aus München bestätigen: Im U17-Einer ließ er abermals nichts anbrennen und entschied das A-Finale mit einem komfortablen Vorsprung von 7 Sekunden für sich. Mit seinen Partnern Alexander Monissen (Frankfurt), Rufus Henning, Julius Klein (beide Offenbach) und Vereinskamerad Leonard Rieth am Steuer holte er auch den A-Final Sieg im U17-Doppelvierer nach Hessen – wenngleich auch deutlich „unkomfortabler“, wie Hassia U17-Coach Robby Gerhardt sich erinnert: „Mit dem starken Doppelvierer aus Halle und Magdeburg entbrannte vom Start weg ein harter Bord an Bord Kampf. Gebrüll von den Steuerleuten, die ihre Jungs zu Höchstleistungen anpeitschten. Aber kein Boot konnte sich einen wirklichen Vorteil erarbeiten. Auf den letzten 250m flogen die beiden Boote Bugball an Bugball Richtung Ziel. 0,46 Sekunden Vorsprung waren es im Ziel für unseren Hessenvierer. Was für ein Rennen!“

Auch die anderen Rehbeinschüler vom Regionalen Talentzentrum konnten Ausrufezeichen setzen: vor allem Laura Bussian: Sie musste im A-Finale des U17-Einers nur ihre Konkurrentin aus Düsseldorf ziehen lassen und holte mit einem Rückstand von rund 3 Sekunden Silber. „Laura hat alles gegeben und ist am Start vom Feld weggeflogen. Hintenraus hat es dann leider nicht gereicht. Aber wir sind optimistisch. Wir haben noch ein paar Wochen bis zu den Deutschen Meisterschaften und am Montag wird Lauras neues Boot geliefert. Davon erhoffen wir uns noch einmal den entscheidenden Boost.“, freute sich ihr Coach und Lehrer-Trainer an der Karl-Rehbein-Schule Robby Gerhardt. Im U17-Doppelvierer holte Bussian zusammen mit Vereinskollegin Lena Ivanda, sowie Charlotte Johnson (Frankfurt), Marie Gelbert (Weilburg) und Wilhelm Kaidel (Offenbach) am Steuer Silber im A-Finale.

Lena Ivanda und Jacky Reitz schnappten sich im U17-Doppelzweier noch den Sieg im B-Finale. Leon Nitsch, Ben Klusak, Sebastian Kosik (Frankfurt), Jona Thorn (Gießen) und Steuermann Jan Schön taten es den beiden im U17-Doppelvierer gleich.