logo
menu
Beitragsbild

Simon Gimplinger holt das Langstrecken Double

Titelbild

Wer für den Hessischen Ruderverband in der U17-Wettkampfsaison ganz vorne mitmischen will, muss
nach Breisach zur Langstrecke. Und das zwei Mal. 5,3 Kilometer im Herbst. 5,3 Kilometer im Frühjahr.
Hassia-Talent Simon Gimplinger gelang dabei das Double: Nach seinem Sieg über die Langdistanz im
November des vergangenen Jahres, schob er auch am vergangenen Samstag trotz eines
durchwachsenen Rennens den Bugball seines Einers in der schnellsten Zeit über die Ziellinie.

„Nein. Das war kein gutes Rennen von mir!“, gab sich der Schüler der Karl-Rehbein-Schule aber sofort
selbstkritisch. „Ich habe mich zu sehr von den Bedingungen aus der Ruhe bringen lassen und keinen
vernünftigen Rhythmus gefunden.“ Coach Robby Gerhardt teilte die Meinung seines Schützlings aus
dem Talentförderprogramm der Karl-Rehbein-Schule: „Simon konnte die technischen Schwerpunkte,
die wir im vergangenen Trainingslager gesetzt hatten, nur teilweise umsetzen. Und 20 Meter vor der
Ziellinie hat er sich noch einen dicken Patzer erlaubt und zu früh aufgehört. Er dachte, die Zielhupe
des Ruderers, der vor ihm das Rennen gegen die Uhr beendete, sei seine. Das hat mindestens 5
Sekunden gekostet.“

Der Rudergott scheint Gimplinger dennoch hold gewesen zu sein, denn ein knapper Vorsprung von
zwei Sekunden sicherte ihm den ersten Platz im 40 Boote starken Feld. Damit stehen ihm nun alle
Türen in der Bootsbildung des Hessischen Ruderverbandes für die kommende Saison offen. Nach
einem weiteren Trainingslager, das in den Osterferien ansteht, wird es zur ersten „richtigen“ Regatta
nach Mannheim gehen. Dort werden auch seine Hassia-U17-Kollegen Ben Klusak (Platz 17) und Leon
Nitsch (krankheitsbedingt nicht dabei) starten.

Ergebnis U17-Einer:
1. Simon Gimplinger 20:29 Minuten
2. Rufus Henning (Undine Offenbach) 20:31 Minuten
3. Julius Klein (Undine Offenbach) 20:41 Minuten

17. Ben Klusak 22:01 Minuten

Weitere Ergebnisse: 
U19-Einer Jara Herbert, Platz 7 (23:34 Minuten) 
U19-Zweier ohne Tim Mormann und Jakob Rastetter, Platz 16 (20:34 Minuten)