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Baltic Cup Aarhus/Dänemark 17. – 18.09.2022

International Leistungssport Titelbild

Gimplinger und Bussian sammeln mit der Nationalmannschaft 1x Gold, 1x Silber und 2x Bronze beim Baltic Cup in Dänemark

Der Baltic Cup hat Tradition. Hier messen sich junge Rudertalente der Ostsee-Anrainer-Staaten über die olympische 2000m-Distanz und die 500m-Sprintdistanz. Die inoffizielle U18-Europameisterschaft ist für aufstrebende Athletinnen und Athleten die erste Möglichkeit ihr Land mit der Nationalmannschaft zu vertreten – und für viele der erste Baustein einer erfolgreichen „Ruderkarriere“.

Gleich zwei starke Junioren vom Hanauer Ruderclub Hassia sammelten im Brabrant Rostadion vor den Toren von Aarhus Edelmetall: Simon Gimplinger im Einer, begleitet von Hassia-Trainer Robby Gerhardt – und Laura Bussian im Deutschen Doppelvierer.

Gimplinger lieferte besonders über 2000m eine starke Vorstellung und distanzierte die Athleten aus Lettland und Litauen im Finale um mehrere Sekunden. Über 500m gestaltete sich das Renngeschehen an der Spitze deutlich knapper. Nach einem harten Fight musste der junge Hanauer den Letten Patriks Strazds mit einem Wimpernschlag von 0,31 Sekunden ziehen lassen. „Die 2000m haben mich echt gefordert.“, erzählt der 16-jährige. „Die Jungs haben echt nicht lockergelassen. Aber ich bin froh darüber, dass ich mich voll reinknien musste – da ist die Medaille gleich viel mehr wert. Nur Platz zwei über die 500m – das ärgert mich richtig!“

Laura Bussian erkämpfte mit ihren Teamkameradinnen Marie Gelbert (Weilburg), Francesca Garijo (Frankfurt) und Helene Aign (Berlin) über beide Distanzen und bei jeweils schwierigen Wasserbedingungen die Bronzemedaille. Über 500m wurden die vier bis zur Ziellienie von den Norwegerinnen unter Druck gesetzt, hielten aber mit vollem Einsatz dagegen. Der Lohn: ein Vorsprung von 0,09 Sekunden und die Bronzemedaille. „Ich bin immer noch kaputt von beiden Rennen. Das war hart. Das war eine gute Mannschaftsleistung, auf die wir wirklich stolz sind.“

Coach Robby Gerhardt war hoch zufrieden mit seinen beiden Schützlingen: „Die beiden haben wieder großes geleistet und dem Junioren-Bundestrainer ihr Potenzial gezeigt. Das ist viel wert. Denn in den kommenden beiden Jahren starten sie in der U19-Klasse. Und dort können sie sich mit entsprechenden Leistungen für die Junioren-Weltmeisterschaft qualifizieren.“