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Baden-Württemberger Ruderjugend gewinnt Ländervergleichskampf – Viel Spaß und starke Leistungen beim Hanauer Regatta-Wochenende

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Die baden-württembergische Ruderjugend hat den Ländervergleichswettkampf in
Hanau gewonnen. Die Nachwuchsruderinnen und Ruderer aus Neckar-Städten wie
Stuttgart und Nürtingen hatten die Nase vor den Talenten aus Hessen, Bayern,
Rheinland-Pfalz und dem Saarland (beide starteten als Südwest-Team).

Gut 100 Renn-Starts hatte der Hanauer Regatta-Verein, bestehend aus Rudergesellschaft
und RC Hassia, am vergangenen Wochenende auf der 500-Meter-Sprint-Strecke auf dem
Main organisiert. Vor den Bootshäusern an der Ochsenwiese standen die Bootshänger
dicht an dicht. Über den Regatta-Platz wuselten rund 300 Kinder zwischen zehn und 14
Jahren mit ihren Betreuerteams.

Zunächst starteten am Samstag die Bootsbesatzungen für ihre jeweiligen Vereine. Am
Sonntag wurden aus den siegreichen Athletinnen und Athleten dann Mannschaften
geformt, die in Großboot-Rennen (Vierer, Achter) für ihre Bundesländer an den Start
gingen. Per Punkte-System, in das alle Rennen des Wochenendes eingerechnet wurden,
konnte schließlich das erfolgreichste Bundesland ermittelt werden. Großer Jubel am
Sonntagnachmittag, als die Auswahl aus Baden-Württemberg den goldenen Pokal von
Regatta-Leiter Berthold Ocker überreicht bekam.

„Die Kinder und Jugendlichen haben an diesem Wochenende allesamt tolle sportliche
Leistungen gebracht. Noch wichtiger ist aber, dass sie jede Menge Spaß hatten“, sagte
Ocker. Es gehe vor allem darum, „den jungen Talenten, die noch recht neu in dem Sport
sind, ein positives Erlebnis zu bereiten, das sie motiviert ins Wintertraining schickt“. In den
kommenden Monaten stehen für die Kids nämlich vor allem Hallentrainings-Einheiten auf
dem Program.

Ocker dankte auch den fast einhundert ehrenamtlichen Helfern der Hanauer
Rudergesellschaft und des RC Hassia sowie der DLRG und des benachbarten Ruderclubs
Möve aus Großauheim. „Dieses ehrenamtliche Engagement ist heutzutage keine
Selbstverständlichkeit. Umso mehr freuen wir uns über die vielen helfenden Hände“, sagte
der Hanauer. Auch das Wasserschifffahrtsamt hatte mit den Organisatoren
zusammengearbeitet, damit die Berufsschifffahrt den jungen Sportlerinnen und Sportlern
Vorfahrt gewährte und geduldig hinter Start und Ziel der Regatta-Strecke wartete, bis
Ruderpausen die Weiterfahrt ermöglichten. Insgesamt steckt in solch einer Regatta für die
beiden Hanauer Vereine ein halbes Jahr Vorbereitung.