Mit 2 Gold- und 4 Silbermedaillen kehren die Athleten des Hanauer RC Hassia äußerst erfolgreich von den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften aus Brandenburg an der Havel heim. Celina Waldschmidt avancierte mit 2 Goldmedaillen gar zur erfolgreichsten Hanauer Sportlerin bei den diesjährigen nationalen Titelkämpfen.

 

Über die Saison hatte Celina Waldschmidt sich mit konstant guten Leistungen für den Frauen-Achter des Deutschen Ruderverbandes qualifiziert. Mit diesem Team war sie schon auf der Ratzeburger Ruderregatta erfolgreich und konnte nun auch bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften den Titel gewinnen. Vorausgegangen war ein spannendes Achterrennen, bei dem vor allem der zweite Achter des Deutschen Ruderverbandes, in dem auch die Hassianerinnen Shirin Dragusha und Lisa Holbrook zum Einsatz kamen, mächtig Druck auf das WM-Boot ausübten. Auf der zweiten Streckenhälfte jedoch setzte sich das für die U23-WM in Sarasota/Florida nominierte Boot um Celina Waldschmidt durch und kann nun mit der Goldmedaille in der Tasche die Reise ins WM-Trainingslager nach Ratzeburg antreten.

Lisa Holbrook und Shirin Dragusha freuten sich im Ziel nicht nur über die Silbermedaille, für sie wird es auch einen Start bei den U23-Europameisterschaften in Ionnina/GRE geben. Der Deutsche Ruderverband wird hier einen Frauen-Vierer und einen Frauen-Achter an den Start bringen. Die genauen Besatzungen werden noch ermittelt.

Über eine weitere Goldmedaille freuten sich die Hassia-Fans bereits am Samstag Morgen. Hier startete Celina Waldschmidt mit drei weiteren Ruderinnen ihres Achters im Frauen-Vierer mit Steuerfrau, wo sie einen überlegenen Sieg einfuhr. Bereits vor Streckenhälfte hatte man einen komfortablen Vorsprung heraus gerudert, den die Crew bis in Ziel verteidigte. In diesem Rennen freute sich der Hassia-Tross auch über Silber: Emma Samek überquerte mit ihrer Mannschaft als zweites Boot die Ziellinie.

Besonders spannend ging es bei den U17-Junioren zu. Paul Wagner ruderte im Vierer ohne der B-Junioren. Über Vor- und Hoffnungslauf qualifizierte sich diese Mannschaft für das große Finale, wo sie dann ein furioses Rennen abrufen konnte. Im ersten Drittel konnte die Mannschaft den schnell startenden Booten nicht recht folgen und ruderte auf Platz vier. Im weiteren Rennverlauf behielten die jungen Sportlerinnen jedoch die Nerven, hielten Kontakt nach vorne und starteten 300 Meter vor dem Ziel eine beeindruckende Aufholjagd. Dieser famose Endspurt verdrängte die bis dahin um Position 2 und drei kämpfenden Boote aus Essen und Baden-Württemberg auf die weiteren Plätze, das hessische Boot mit Hassianer Paul Wagner und Paul Busch (HRG) an Bord freute sich grenzenlos über die Silbermedaille.

Nicht ganz so erfolgreich lief der U17-Vierer-ohne von Nina Schilling. Diese Mannschaft ruderte lange Zeit ebenfalls auf der vierten Postion und versuchte in Richtung Ziellinie noch einmal anzugreifen. Der Endspurt fiel jedoch aufgrund von rudertechnischen Problemen buchstäblich ins Wasser, so kam man am Ende als sechstes Boot ins Ziel.

Die anfängliche Frustration wandelten die U17-Mädchen jedoch über den Finaltag in Energie um und setzten im abschließenden Achterrennen ungeahnte Kräfte frei. Mit einem sehr aggressiven Startspurt ergriffen die eigentlich als „Underdogs“ gehandelten 9 Mädchen aus Hessen im Finale des U17-Achters frech die Führung und konnten diese über weite Teile des Rennens behaupten. Als der hochfavorisierte Berliner Achter die entsprechenden Angriffe startete, gingen der Crew um Nina Schilling zwar langsam die Körner aus, um auf diesem Niveau mitzufahren; unter großem Jubel hielten sie aber alle anderen Boote auf Abstand und nahmen im Ziel sichtlich stolz und zufrieden ihre Silbermedaillen im Empfang.

Mit guten Rennen überzeugte auch U19-Junior Julian Bothe. Über Siege im Vorlauf und sogar im Halbfinale hatte er sich mit seinem Doppelzweier-Partner Maurice Krutwage aus Düsseldorf für das große Finale qualfiziert. Hier trafen die beiden dann erstmalig auf gleich drei Boote des Deutschen Ruderverbandes, die im Doppelzweier und im Doppelvierer bei der Junioren-WM in Tokyo starten werden. Gegen diese Konkurrenz war kein Kraut gewachsen, bis zur Streckenhälfte gelang es dem jungen Duo aus Hanau/Düsseldorf jedoch Kontakt zu halten. Im Ziel freuten sie sich über Platz 4 nach einem guten Rennen. Damit gelang es ihnen alle weiteren Boote in Schach zu halten und sich als jüngeres Duo für die weiteren Aufgaben im Herbst und im neuen Jahr beim Deutschen Ruderverband anzubieten.

Heute möchten wir euch den neuen Vorstand des Hanauer RC Hassia vorstellen: 

Nachdem der alte Vorstand zurückgetreten war, haben sich Arbeitsgruppen zu jedem der fünf Teilbereiche gebildet, aus denen jeweils ein Mitglied in den Vorstand gesandt wurde. 

Das Amt des ersten Vorsitzenden hat Manfred Matzner übernommen. 
Der zweite Vorsitz wird gebildet aus den Bereichen 
Sport: Stefan Buschbeck
Finanzen: Bertram Trunk
Verwaltung: Allegra Gärtner
Sachanlagen: Frank Forkert

Wir blicken zuversichtlich auf die kommende Zeit und freuen uns, dass wir einen motivierten Vorstand gefunden haben, der alle Alters- und Interessensgruppen innerhalb des Vereins vertreten kann!

Im Hause Kliem in Langenselbold fand am 16. November wieder das traditionelle Kicker-Turnier der Hassia-Altsenioren statt.

Nachdem man sich leiblich entsprechend gestärkt hatte mit traditioneller Langenselbolder Kost (Sich mit Kraut) und zum Nachtisch die entsprechende Menge „Schweinemett“ ging es an den sportlichen Teil des Abends.

Die Paarungen wurden unter den 18 Teilnehmern zunächst ausgelost. Naturgemäß kam es zu hitzigen Duellen, die letztlich zum Finale Kliem, J./Matzner gegen Kliem, H./Touet führten, das das erste Paar nach hartem Kampf knapp für sich entscheiden konnte. Herzlichen Glückwunsch!

Die Siegerehrung zog sich bis nach Mitternacht hin und ein gelungener Abend ging zu Ende.

 

Kliem

Erfolgreichster Medaillensammler war Julian Bothe, der in verschiedenen Alters- und Bootsklassen insgesamt 6 Mal ganz oben auf dem Treppchen stand. Als jüngster Ruderer freute sich der 12-jährige Simon Gimplinger auf seiner ersten Meisterschaft über Gold und Bronze im Jungen-Einer. 

Besonders freute sich das Trainerteam Volker Lechtenberg, Nick Stollenmeyer und Charlotte Meinen, dass sich die Titel und Medaillen auch in diesem Jahr über alle Altersklassen erstreckten. 

In einem harten Finalrennen ruderte der deutsche Juniorinnen-Achter mit den Hassianerinnen Shirin Dragusha und Lisa Holbrook an Bord bei der Junioren-Weltmeisterschaft im tschechischen Racice auf Rang 4. Am Start konnte das Großboot des Deutschen Ruderverbandes noch gut mithalten, musste im weiteren Streckenverlauf dann aber die neuen Weltmeisterinnen aus Tschechien ziehen lassen.

Wie man das Obere zum Unteren machen kann und welche Folgen dies hat

Ist „unten“ und „oben“ immer genau definierbar oder doch physikalisch oder soziologisch relativierbar? Aus dem Blickwinkel von Europa liegt Australien down under; über eine solche Feststellung würden sich die Australier bestimmt beschweren. 
Auch französische oder russische Revolutionäre haben versucht, die Macht von oben nach unten zu verlagern.

Mit gleich 4 Nominierungen für die Nationalmannschaft des Deutschen Ruderverbandes kehren die Aktiven der Hassia von den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften aus Köln zurück. Henry Hopmann gewinnt Doppel-Silber im Vierer mit Steuermann und im Achter und wird vom Deutschen Ruderverband für die U23-WM in Poznan/POL im Vierer mit Steuermann nominiert. Mit einem starken Streckenschlag konnte die Crew um Hopmann ihre ärgsten Konkurrenten im Zaum halten und ruderte hinter einer Hälfte des für die WM vorgesehenen Achters souverän zur Silbermedaille.

Mit großen Erfolgen im Gepäck kehrt die Hassia von der Internationalen Junioren-Regatta aus Hamburg heim. Im Rahmen dieser Regatta fährt der Deutsche Ruderverband alljährlich seine zweite Rangliste im Zweier ohne Steuermann aus, die dann für die Nominierung der Junioren-Nationalmannschaft bindend ist. Hier ruderten Shirin Dragusha und Lisa Holbrook im Finale A auf einen sensationellen zweiten Platz, der bereits jetzt die sichere Qualifikation für die im August in Racice/Tschechien stattfindende Junioren-Weltmeisterschaft bedeutet. 

Auf der Internationalen Junioren-Regatta in Köln zeigten die U19-Juniorinnen der Hassia erneut ihr Können. Nach den überlegenen Vierer-Siegen zwei Wochen zuvor in München verwiesen Lisa Holbrook, Shirin Dragusha, Celina Waldschmidt und Clara Oberdorfer (Ulm) die Gegnerinnen erneut auf die Plätze. Besonders im zweiten Streckenabschnitt lieferten die Rehbein-Schülerinnen ein ganz stabiles Rennen ab und konnten sich so Schlag für Schlag von den Konkurrentinnen lösen.

Am vergangenen Samstag fiel der Startschuss zur neuen Ruder-Bundesliga-Saison 2018. Schauplatz war die Mainarena in Frankfurt am Main. 

Der Renntag begann wie immer mit den Time-Trails, aus denen eine erste Rangliste für den Renntag erstellt wird. Im 1 zu 1 Rennsystem geht es gegen einen Gegner und vor allem gegen die Zeit. Die Frauen vom Hanauer Ruderclub „Hassia“ hatten in diesem Rennen jedoch alleine die Zeit als ihren Gegner, da in der 9-Boote-Bundesliga der Frauen ein Boot in den Timetrails alleine fahren muss. Dies ließ die Hanauerinnen aber nicht nervös werden und sie fuhren in einem ersten guten Rennen die viertschnellste Zeit.