Gold, Silber und Bronze auf Weltmeisterschaften, dazu 11Medaillen bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften. Die sportliche Bilanz der Hassia kann sich wieder einmal sehen lassen. 

Aus diesem Anlass hatte Hassia-Vorsitzender Manfred Matzner zum Meisterschaftsempfang und zur Taufe zweier neuer Boote an die Ochsenwiese geladen. 

Vor seiner Ansprache durfte er zahlreiche Ehrengäste begrüßen: 

Dr. Katja Leikert (MdB), Christoph Degen (MdL), Oberbürgermeister Claus Kaminsky, Rainer Gimplinger (Karl-Rehbein-Schulleiter), Jürgen Scheuermann (Karl-Rehbein-Schulleiter a. D.), Thomas Ritter, (Leiter Fachstelle Sport), Sieglinde Weber (Sportkreis Main-Kinzig) und Lennard Oehl(Bundestagskandidat) ließen es sich nicht nehmen, den jungen Athletinnen und Athleten zu gratulieren.

Dr. Stefan Buschbeck führte als neuer Sportvorstand der Hassia gekonnt durch das Programm und stellte dabei jede Sportlerin und jeden Sportler mit den errungenen Erfolgen kurz vor.

 

Weltmeisterschaften: Gold, Silber und Bronze 

Für das Spitzenergebnis 2021 sorgte Sport-Polizist Julian Bothe. Er wurde U23-Weltmeister im leichten Doppelvierer der Männer. Europameisterin Lisa Holbrook gewann mit ihrem Frauen-Achter auf der U23-Weltmeisterschaft die Bronzemedaille. Newcomerin Celina Grunwald brachte es in ihrer ersten Wettkampfsaison gleich zur Vizeweltmeisterin bei den Juniorinnen. Und sogar eine weitere internationale Medaillenchance gibt es noch: Ole Hanack startet am 9./10. Oktober auf der Junioren-Europameisterschaft in München im Achter. 

 

Nachwuchs überzeugte bei Deutschen Meisterschaften

Zudem freute sich die Hassia-Familie über weitere Nachwuchsathletinnen und –athleten, die auf der Deutschen Jahrgansmeisterschaft erfolgreich waren. 

Jara Herbert, Lena Ivanda und Jaqueline Reitz gewannen die Goldmedaille im U17-Achter, Simon Gimplinger, Jakob Raststetter und Steuermann Leonard Rieth wurden für die Silbermedaille im U17-Doppelvierer geehrt. 

Niklas Papenfuß und Leon Nitsch errangen Platz 5 im Vierer mit Steuermann, Tim Moormann wurde 12. im Einer und Laura Bussian nahm im Doppelzweier erfolgreich an der Deutschen Meisterschaft teil. 

 

Ohne Trainer geht es nicht

Ob Spitze oder Breite – oder wie bei der Hassia – breite Spitze: maßgeblich für den Erfolg sind die Trainer, die täglich ihre Zeit und all ihr Herzblut in die Betreuung der Jugendlichen investieren. Diese Erkenntnis ist bei der Hassianicht neu und entsprechend dankbar ist der Club für die Arbeit von Volker Lechtenberg, Nick Stollenmeyer, Kerstin Büttner, Charlotte Meinen und Alexander Forkert. In unermüdlicher Arbeit hielt das Trainerteam auch unter Corona-Bedingungen den Trainingsbetrieb aufrecht, wofür teilweise sogar der doppelte Stundenaufwand nötig wurde. Dies führte nicht nur zu den großartigen Erfolgen, sondern völlig gegen den bundesweiten Trend auch zu einem Mitgliederzuwachs im Verein. 

 

Bootstaufen „Lutz“ und „Racice“

Nach den Ehrungen wurden zwei neue Rennboote in Dienst gestellt. 

Gudrun Grein taufte den Renn-Vierer der Firma Empacher in Gedenken an ihren verstorbenen Ehemann auf seinen Namen „Lutz“. Lutz Grein war langjähriges Ehrenmitglied der Hassia. Er war jahrelang Trainer, brachte es mit seiner Mannschaft neben zahlreichen Erfolgen auf internationalen und nationalen Meisterschaften bis zu den Olympischen Spielen 1968 in Mexico. Viele weitere Jahre war Lutz Grein als Bootswart, aber auch als gute Seele des Vereins am Bootshaus und insbesondere in der Werkstatt aktiv. Er prägte über Jahrzehnte Generationen von Ruderinnen und Ruderern, bis in den heutigen Vorstand und die heutige Trainingsgruppe schwärmen die Vereinsmitglieder von Lutz Grein als Trainer, Bootswart oder Mentor. 

 

Ein Rennzweier der Firma Empacher wurde von Lisa Holbrook und Julian Bothe auf den Namen „Racice“ getauft. Gute Tradition an der Hassia ist es, neue Boote nach verdienten Vereinsmitgliedern, aber auch nach den Orten großer Erfolge zu benennen. Racice (CZE) war in diesem Jahr Schauplatz der U23-Weltmeisterschaften, wo Julian Bothe zu Gold und Lisa Holbrook zu Bronze fuhren. Erinnerung und Motivation zugleich ist der neue Bootsname, der den Sportlerinnen und Sportlern nun im täglichen Training entgegen strahlt. 

 

Oberbürgermeister würdigt die Arbeit der Hassia

Hanaus OB Claus Kaminsky machte in seiner Ansprache deutlich, wie wichtig die Jugendarbeit der Sportvereine im Allgemeinen für die Stadt Hanau ist und wie stolz die Stadt im Besonderen auf die herausragenden Erfolge der Hassia ist. Weiterhin brachte er seine Freude darüber zum Ausdruck, dass verdiente Persönlichkeiten mit der Namensgebung der Boote auch über ihren Tod hinaus im Mittelpunkt des Clubs stehenund so als Vorbild und Ansporn den nachfolgendenGenerationen in Erinnerung bleiben. 

Als Lohn für die Mühen des Clubs hatte Kaminsky den Zuschuss für den neuen Zweier in Form eines Bewilligungsbescheides gleich persönlich mitgebracht. 

 

Folgende Personen wurden geehrt:

 

Julian Bothe

U23-Weltmeister im Leichtgewichts-Männerdoppelvierer

Deutscher Jahrgangsmeister U23 Leichtgewichts-Männerdoppelvierer

 

Lisa Holbrook

U23-Weltmeisterschaft: Bronze im Frauen-Achter

Deutsche Jahrgangsmeisterschaft U23: Gold im Frauen Vierer ohne und Frauen-Achter

 

Celina Grunwald

U19-Weltmeisterschaft: Silber im Juniorinnen-Achter

Deutsche Jahrgangsmeisterschaft U19: Silber im Juniorinnen-Achter

 

Ole Hanack (abwesend wegen EM-Vorbereitung in Breisach)

Deutsche Jahrgangsmeisterschaft U19: Silber im Junioren-Achter 

Nominierung zur U19-Europameisterschaft am 9./10.10. in München im Achter

 

Jara Herbert, Jaqueline Reitz und Lena Ivanda

Deutsche Jahrgangsmeisterschaft U17: Gold im Juniorinnen-Achter

 

Simon Gimplinger, Jakob Rastetter, Steuermann Leonard Rieth

Deutsche Jahrgangsmeisterschaft U17: Silber im Junioren-Doppelvierer mit Steuermann

 

Niklas Papenfuß und Leon Nitsch

Deutsche Jugendmeisterschaft 

Platz 5 im U17-Vierer mit Steuermann

 

Tim Moormann

Deutsche Jugendmeisterschaft 

Platz 12 im U19-Einer

 

Laura Bussian

Deutsche Jugendmeisterschaft 

Teilnahme im U17-Doppelzweier

 

Trainerteam

Volker Lechtenberg, Nick Stollenmeyer, Kerstin Büttner, Charlotte Meinen und Alexander Forkert