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KREFELD / MANNHEIM: VIELVERSPRECHENDER SAISON-START FÜR DIE HASSIA

Hanau Hassia HRCH Leistungssport Rudern Titelbild

Nicht nur die Konkurrenz auf dem Wasser war groß, auch das Wetter war ein harter Gegner zum Saisonstart. Schnee, Regen, Kälte und Wind machten den Hassianerinnen und Hassianern zu schaffen, die am Wochenende auf den Regattastrecken in Krefeld und Mannheim an den Start gegangen sind. In Krefeld stand die Deutsche Kleinboot-Meisterschaft sowie die Leistungsüberprüfung der Juniorinnen und Junioren A auf dem Programm. 

In der U23 gingen dort Ole Hanack (Titelbild), U23-Weltmeister im Doppelvierer, und Jakob Rastetter, U19-Vizeweltmeister im Vierer ohne, an den Start. Für die Aktiven steht traditionell nicht nur der Kampf um die nationalen Titel im Einer und Zweier ohne Steuermann im Vordergrund, sondern auch die Gelegenheit, sich für begehrte Plätze in der Nationalmannschaft zu empfehlen. Da 2024 ein olympisches Jahr ist, bereitet sich die A-Nationalmannschaft intensiv auf die Nachqualifikation bzw. die Olympischen Spiele vor. Aus diesem Grund nahmen sie in diesem Jahr nicht am Wettkampf in Krefeld teil. Am Ende standen im Einer für Ole Hanack ein zweiter Platz im B-Finale und für Jakob Rastetter ein dritter Platz im C-Finale. Hassia-Cheftrainer Volker Lechtenberg ordnet die Ergebnisse positiv ein: „Ole ist damit insgesam sechster der U23 und hat einen Schritt in Richtung U23-WM gemacht. Er wird am Wochenende schon zum DRV-Vierer-Lehrgang fahren. Jakob hat den Wechsel von Riemen zu Skull erfolgreich gemeistert und findet sich genau gleichstark mit anderen, die in den vergangenen Jahren bei der U19-WM geskullt haben. Das war auch gut.“

HANACK UND RASTETTER VERKAUFEN SICH GUT

Bei der U19 verkaufte sich die Hassia richtig stark, allen voran Laura Bussian. Sie war die drittstärkste deutsche Ruderin im Einer und im Doppelzweier holte sie mit ihrer Partnerin aus Halle sogar Gold in Krefeld. Bei den Jungs landeten Julius Klein im Einer auf Gesamtrang fünf und Simon Gimplinger auf Rang sechs, im Doppelzweier holte er dann mit seinem Partner aus Hannover Gold. Klein, mit einem Ruderer aus Speyer, wurde Vierter. Die ebenfalls mitgereiste Hassianerin Jacky Reitz musste im Verlauf der Regatta krankheitsbedingt passen.

Die U15 und U17 ging derweil im Mannheimer Hafen bei ebenfalls anspruchsvollen Bedingungen an den Start. Auch hier war „Bussian“-Zeit. Lauras jüngere Schwester, Ellen (2008), siegte sowohl am Samstag als auch am Sonntag im Einer mit schnellster Gesamtzeit. 

NAME „BUSSIAN“ DOMINIERT DIE SIEGER-LISTEN

Und im Renngemeinschafts-Doppel-Vierer mit Steuermann hatte sie am Samstag mit den Hassia-Aktiven, Nikki McMeeken, Lou Dörner und Jan Hische (Stm.) die Nase vorn als Zeitschnellste. Und am Sonntag zur Krönung dann auch nochmal im Renngemeinschafts-Vierer mit Nikki McMeeken und Maxi Röthig (Stm.) der erste Platz.

Bei der U15 gab es in Mannheim bei zwölf Starts sieben Mal Gold, vier Mal Silber und einmal Bronze. Auch hier strahlte einem der Name Bussian auf der Siegerliste entegegen. Dieses Mal Hannah Bussian, Cousine der anderen beiden Hassianerinnen.

Gold:

  • Doppelzweier: Hannah Bussian, Isabel Jörg (drei Mal)
  • Doppelzweier: Helena Hünicke, Hanna Reelfs
  • Doppelzweier: Phil Christen, Ole Dzieia (zwei Mal)
  • Doppelvierer mit Stf.: Antonia Baron, Livia Neméth, Helena Hünicke, Hannah Reelfs, Salome Richters (Stf)

Silber:

  • Einer: Salome Richters
  • Doppelzweier: Lukas Becher, Vincent Bär
  • Doppelvierer mit Stf.: Antonia Baron, Livia Neméth, Helena Hünicke, Hannah Reelfs, Salome Richters (Stf.)
  • Doppelvierer mit Stf.: Vincent Bär, Lukas Becher, Phil Christen, Ole Dzieia, Salome Richters (Stf)

Bronze: 

  • Doppelzweier: Lukas Becher, Vincent Bär

IMPRESSIONEN AUS MANNHEIM

Fotos: meinruderbild.de / Hassia