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HASSIA TRAUERT UM WOLFGANG WOHAK

Hanau Hassia HRCH Rudern Titelbild

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Wolfgang Wohak, der über sechs Jahrzehnte lang ein fester Bestandteil des Hanauer Ruderclubs Hassia war. Im Jahr 1963 trat er dem Club bei und entwickelte sich rasch zu einem erfolgreichen und geschätzten Ruderer, der sowohl auf als auch neben dem Wasser bleibende Spuren hinterlassen hat. Er wurde 78 Jahre alt.

Wolfgangs sportliche Erfolge sprechen für sich: Er war in seiner aktiven Zeit der stärkste Einer-Fahrer der Hassia. Insgesamt stehen 31 Siege im Einer, Vierer und Achter zu Buche. Im Achter wurde er mit dem Team Sechster bei den Deutschen Jugendmeisterschaften 1964 in Duisburg. Er repräsentierte die Hassia stets mit Stolz und war ein Vorbild für viele jüngere Sportler.

Auch nach seiner aktiven Zeit blieb er dem Rudersport eng verbunden und ruderte im Kreis der Altsenioren. Hier waren unter anderem zwei Teilnahmen am prestigeträchtigen „Head of the River“ in London 1977 und 1979 zwei von vielen Highlights. Später stieg er auch mit seinem Sohn Thorsten ins Boot, der ebenfalls erfolgreich für die Hassia an den Start ging. Neben dem Rudern galt Wolfgangs Leidenschaft dem Rennradfahren und dem Segeln. Er stellte sich immer wieder neuen Herausforderungen und blieb bis ins hohe Alter aktiv.

Was ihn auszeichnete, war sein unermüdliches Engagement für den Leistungssport und seine Hilfsbereitschaft. Noch bis zuletzt war er ein treuer Unterstützer des Vereins, immer zur Stelle, wenn er gebraucht wurde – sei es bei den Bootstransporten, bei Arbeiten am Bootshaus oder als Mentor für junge Sportler. Er war stets interessiert an den Erfolgen der aktuellen Generation und nahm Anteil an deren Fortschritten. Sein großes Herz und seine Hilfsbereitschaft machten ihn zu einer tragenden Säule des Vereins. Für viele war er nicht nur ein Sportkamerad, sondern ein Freund, der mit Rat und Tat zur Seite stand.

Wolfgang Wohak hinterlässt eine große Lücke im Hanauer Ruderclub Hassia, sowohl sportlich als auch menschlich. Wir verlieren einen herausragenden Sportler, einen leidenschaftlichen Unterstützer und einen wunderbaren Menschen, der uns allen mit seiner Herzlichkeit und seinem Engagement in Erinnerung bleiben wird.

Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei seiner Familie und allen, die ihm nahestanden. Wir danken Wolfgang für alles, was er für unseren Verein und für den Sport getan hat, und werden sein Andenken stets in Ehren halten.