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Hassia
03.10.2017 - 12:00 RBL-Frauenachter Saison-Dritter 2017
Der fünfte und letzte Renntag der diesjährigen Ruderbundesliga wurde an einem geschichtsträchtigem Ort ausgefahren. In der Bundeshauptstadt ging es am Fuße der Oberbaumbrücke und entlang der East-Side-Gallery über die Spree. Der Frauenachter der Hassia ruderte dabei auf den vierten Rang und schließt damit die Tabelle auf Platz drei ab.

Nachdem die letzten Renntage für das morgendliche Zeitrennen meist Gegner der zweiten Tabellenhälfte bereithielten, war es in Berlin gleich ein harter Brocken, den es zu schlagen galt. Allerdings ging es im Zeitfahren wie immer nicht nur gegen den Gegner, sondern gegen die Zeit. Im ersten Rennen des Tages ruderten die Frauen der Hassia ganz knapp vor den Krefelder Achter und belegten damit den viertschnellsten Platz der Time-Trails.
Das Achtelfinale hielt den Bernburg-Achter als Gegner bereit. Nicht sehr sauber aber souverän schob der Hassia-Achter seinen Bugball als Erster über die Linie womit der Einzug in die obere Tageshälfte gesichert war.
Im nun folgenden Viertelfinale entschied sich, welche Mannschaften unter den Top Vier die Medaillen unter sich ausmachten. Die unterlegene Mannschaft käme maximal noch auf Platz 5. Zum zweiten Mal an diesem Tag ging es gegen den starken Achter aus Krefeld. Besonders brisant, wenn man bedenkt, dass beide Boote auch ärgste Konkurrenten um die Podestplätze in der Abschlusstabelle waren. In diesem Nervenkrimi konnte sich die Hassia-Mannschaft um Schlagfrau Svenja Schomburg deutlich mit einer halben Bootslänge Vorsprung durchsetzen und sich sowohl über den Einzug in die Top Vier des Tages sowie die bereits abgesicherte Abschluss-Platzierung unter den Top 3 der Saison 2017 freuen.
Nach der Mittagspause ging es im Halbfinale gegen den Tabellenführer und Liga-Champion des letzten Jahres aus Minden. Am Renntag in Münster gelang es den Hanauer Frauen, als einziges Boot der Saison 2017 Minden einmal zu schlagen und auf den Silberplatz des Renntages zu verweisen. Mit diesem Bewusstsein gingen die Damen ins Rennen. In dem schnellsten Rennen des Tages unterlag Hanau am Ende dann aber doch dem Boot aus Minden.
Das Ergebnis des Halbfinales bedeutete den Einzug in das Finalrennen um Platz drei und vier. Den Achter Wiking Linz galt es hinter sich zu lassen. Hanau kam gut von Start weg und lieferte sich ein starkes Rennen gegen Linz. Allerdings hatten die harten Rennen zu Beginn des Tages den Hassia-Frauen so massiv zugesetzt, dass dieses Finale etwas überraschend für den Achter aus Linz ausging. Damit rangierte man am Ende des Renntages auf Platz vier, freute sich aber über die Bronzemedaille im Gesamtranking der Saison 2017.
Nach diesem Abschluss-Erfolg in der Ruder-Bundesliga 2017 tritt der Hassia-Achter nun noch einmal vor heimischem Publikum am: am kommenden Samstag, den 30. September findet in Frankfurt am Fuße der EZB die Ruder-Champions-League statt. Hier werden die besten Achter aus Europa zusammenkommen und ihren Meister unter sich ermitteln. Der Hassia-Achter tritt als Deutscher Sprintmeister 2016 und drittplatzierter der Ruder-Bundesliga 2017 mit großem Selbstvertrauen an und freut sich über zahlreiche Zuschauer und Unterstützer aus der Region.