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Hassia
13.04.2018 - 19:43 Celina Waldschmidt siegt bei DRV-Langstrecke in Leipzig! Hopmann, Dragusha und Holbrook auf Platz 4.
Mit hervorragenden Ergebnissen starteten die Top-Sportler des Ruderclub Hassia in die Wettkampfsaison. Bei der alljährlichen Leistungsüberprüfung aller Bundeskader über 6000m in Leipzig gelang Celina Waldschmidt mit ihrer Partnerin Clara Oberdorfer vom Ulmer RC Donau ein überragender Sieg im U19-Zweier mit mehr als 20 Sekunden Vorsprung. Im gleichen Rennen verbuchte das Hassia-Duo Lisa Holbrook und Shirin Dragusha einen guten vierten Platz, womit sie ebenfalls für die Saison voll auf Kurs für die Saison 2018 liegen.
Henry Hopmann, der nach seiner Junior-WM-Medaille von 2017 seit Herbst am Bundesstützpunkt Dortmund trainiert, feierte ebenfalls einen hervorragenden Einstieg in die Wettkampfsaison. Mit seinem Partner Max John aus Rostock fuhr Hopmann in Anwesenheit der gesamten deutschen Männer-Elite auf Rang 14. In der U23-Wertung belegt er damit einen vierten Platz und ist somit bereits in seinem ersten Seniorenjahr voll im Fokus für die Bildung der U23-Nationalmannschaft.

Siegreich in Leipzig: Celina Waldschmidt (li) und Clara Oberdorfer (Ulmer RC Donau, re)
Bereits von Beginn an lief es für Hopmann/John richtig rund. Zur Streckenhälfte notierte man sie überraschend auf Rang 11, auf der zweiten Hälfte reichten die Körner dann nicht mehr ganz, dieses hohe Niveau bei teils heftigem Gegenwind zu halten. Nach 22:25 Minuten kam Hopmann mit weniger als einer Minute Rückstand auf die Sieger Jakschik/Schmidt (21:31min), immerhin Olympiasieger mit dem Deutschlandachter, ins Ziel. Dieser Einstieg Hopmanns in den Seniorenbereich ist also allemal als Erfolg zu werten.

Das siegreiche Junioren-Duo Waldschmidt/Oberdorfer lag bereits zur ersten Zwischenzeit nach 1000 Metern in Führung, die sie im weiteren Verlauf kontinuierlich ausbauten. Auf dem letzten Streckendrittel konnten sie sogar den eine Minute vor ihnen gestarteten Zweier aus Schleswig-Holstein überholen, was sie noch einmal so beflügelte, dass sie den ohnehin schon deutlichen Vorsprung um weitere 10 Sekunden ausbauen konnten und mit 21 Sekunden Vorsprung in 25:44 Minuten gewannen. Dragusha/Holbrook lagen das ganze Rennen über in etwa gleich auf mit den zweit- und drittplatzierten Booten aus Rostock und Berlin, lediglich am Ende fielen sie um wenige Sekunden zurück und kamen nach 26:10 Minuten lediglich 5 Sekunden hinter dem Zweitplatzierten Boot ins Ziel. „Dadurch, dass Lisa und Shirin als zweites Boot gestartet sind, konnten sich alle anderen an unseren Zwischenzeiten orientieren. Das war dann am Ende leider ein sehr knapper vierter Platz, mit dem wir aber durchaus zufrieden sein können. Besonders erfreut uns heute aber das Top-Ergebnis von Henry Hopmann im Männer-Rennen sowie der Sieg von Celina Waldschmidt“, kommentierte Hassia-Trainer Volker Lechtenberg die Ergebnisse vom Wochenende.