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Hassia
25.04.2018 - 21:49 Waldschmidt rudert auf Platz 3 in deutscher Rangliste
Bei der ersten Kleinbootüberprüfung der deutschen Ruder-Elite platzierte sich Celina Waldschmidt vom Hanauer RC Hassia mit Ihrer Ulmer Partnerin Clara Oberdorfer im Finale des U19-Zweiers auf Platz 3 und ruderte sich damit in den engen Kreis für die Bildung der Junioren-Nationalmannschaft.
Mit einem Vorlaufsieg zog die Karl-Rehbein-Schülerin in die Zwischenläufe für die Plätze 1 bis 12 ein. Hier ruderte das süddeutsche Duo in einem kontrollierten Rennen auf Rang 2 hinter einer Kombination aus Niedersachsen, die bereits im vergangenen Jahr U19-WM-Silber im Achter gewinnen konnte. Waldschmidt, die im vergangenen Jahr als Deutsche Jugendmeisterin im Vierer ebenfalls bereits WM-Luft schnuppern durfte, versuchte das Finale mit ihrer Partnerin Oberdorfer aggressiv anzugehen, hatte jedoch gegen die startschnellen Boote aus Niedersachsen, Berlin, Essen-Kettwig und Mecklenburg-Vorpommern nichts auszurichten. Mit zwei Längen Rückstand passierten sie die 500-Meter-Marke, kamen aber dann immer besser in Schwung. Nach und nach reduzierten sie ihren Rückstand, bis sie 400 Meter vor dem Ziel auf dem Bronze-Rang lagen. Das stark aufkommende Hassia-Boot setzte im Endspurt sogar die Zweitplatzierten aus Berlin derartig unter Druck, dass diese wiederum an das führende Boot aus Niedersachsen heran flogen. Der Zielrichter sah das Duo aus Niedersachsen noch mit einer Sekunde in Führung, die Berliner dann knapp vor dem Hanauer Boot.

;Drittplatzierte beim Frühtest der Junioren: Celina Waldschmidt (2. v.r.) und Clara Oberdorfer (Ulmer RC Donau, r.)
Nun geht es für Waldschmidt/Oberdorfer mit der Junioren-Regatta in München weiter, bei der traditionell die Vierer und Achter im Mittelpunkt stehen. Hier hat die Hassia mit Lisa Holbrook und Shirin Dragusha zwei weitere heiße Eisen im Feuer, mit denen Waldschmidt/Oberdorfer dann in den Vierer steigen werden. Der Zweier-Start von Holbrook/Dragusha musste beim Frühtest wegen laufender Nase leider abgesagt werden. Ebenfalls erkältet passen musste Henry Hopmann, der nach hervorragenden Leistungen in Leipzig, wo er als zweiter deutscher U23-Zweier und mit neuer Ergometer-Bestzeit von 6:06,6 min über 2000m auftrumpfen konnte, nun abgemeldet werden musste. Doch auch Henry Hopmann bleibt im Fokus der Bundestrainer und wird seine WM-Chancen in diesem Jahr noch zu nutzen wissen.