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Hassia
08.06.2018 - 10:00 Dragusha/Holbrook für Junioren-WM qualifiziert
Mit großen Erfolgen im Gepäck kehrt die Hassia von der Internationalen Junioren-Regatta aus Hamburg heim. Im Rahmen dieser Regatta fährt der Deutsche Ruderverband alljährlich seine zweite Rangliste im Zweier ohne Steuermann aus, die dann für die Nominierung der Junioren-Nationalmannschaft bindend ist. Hier ruderten Shirin Dragusha und Lisa Holbrook im Finale A auf einen sensationellen zweiten Platz, der bereits jetzt die sichere Qualifikation für die im August in Racice/Tschechien stattfindende Junioren-Weltmeisterschaft bedeutet.

Emotionen nach der Zieldurchfahrt: Shirin Dragusha (links) und Lisa Holbrook (rechts)
Bereits mit ihrem Sieg im Vorlauf hatten die Rehbein-Schülerinnen angedeutet, dass an diesem Wochenende mit ihnen zu rechnen sein wird. Im Zwischenlauf traf man dann bereits auf sehr starke Gegnerinnen, hier konnten die beiden Hassianerinnen die Nerven bewahren und sicherten in einem sehr engen Feld mit Platz 3 den Finaleinzug ab. Für das große Finale hatten sie sich dann besonders viel vorgenommen, konnten es aber auch in die Tat umsetzen. Bereits vom Start an blieb das Hassia-Boot den Top-Favoritinnen aus Berlin auf den Fersen und setzte sich gemeinsam mit zwei Rostocker Booten bereits frühzeitig von der Konkurrenz aus Niedersachsen und Essen ab. Über die Strecke entwickelte sich dann ein spannendes Rennen an der Spitze, wo auch Dragusha und Holbrook immer wieder hart ins Geschehen eingreifen konnten. Ein lang gezogener Schlussspurt brachte die Entscheidung für Berlin, die knapp 2 Meter Vorsprung vor Dragusha/Holbrook über die Ziellinie retteten, diese wiederum dicht gefolgt vom ersten Boot aus Rostock.
„Das Rennen war der Hammer! Genau zum richtigen Zeitpunkt haben die Beiden alles das abgeliefert, was wir seit Oktober vorbereitet haben. Die Steine von unser aller Herzen hat man nach dem Zieldurchlauf förmlich ins Wasser fallen sehen.“, war Bootstrainer Volker Lechtenberg voll des Lobes für sein Team.
Nicht ganz so rund, aber auch nicht schlecht lief es für Celina Waldschmidt und Clara Oberdorfer (Ulm). Im Zwischenlauf hatten die beiden einen sehr schwierigen Lauf erwischt und kamen mit dieser Herausforderung nicht gut zurecht. So ruderten sie am Ende im Finale B, lieferten aber auch hier eine Top-Vorstellung ab und landeten am Ende auf Rang 7, der ebenfalls noch alle Chancen auf eine WM-Nominierung für Racice offen hält.

Siegerehrung der drei schnellsten deutschen Zweier. Shirin Dragsha (li), Lisa Holbrook (2.v.li.)
Nach den Ranglistenrennen bilden die Trainer dann die Vierer und Achter, mit denen es in Richtung Deutsche Jahrgangsmeisterschaften weiter geht. Hier stiegen beide Hanauer Zweier erwartungsgemäß wieder gemeinsam in den Vierer und waren am Ende siegreich. Nun fährt dieser Vierer ungeschlagen zur Deutschen Meisterschaft, die in drei Wochen in Köln stattfindet. Sollte man auch dann wieder siegreich sein, wäre die WM-Nominierung für alle vier perfekt.
Zum Ende der Regatta stiegen die Vier dann noch mit Sportlerinnen aus Rheinfelden und Regensburg in den Achter. Hier kam man als drittes Boot hinter zwei Booten aus dem Nordosten Deutschlands ins Ziel.
Julian Bothe rudert im U17-Doppelzweier ebenfalls in der Erfolgsspur. Mit seinem Partner Bruno Spät aus Marburg konnte er sich auch in Hamburg wieder behaupten und qualifizierte sich mit seinem sehr starken Rennen von Samstag für den ersten gesetzten Lauf am Sonntag. Hier belegte der Doppelzweier hinter den bislang stärksten deutschen Booten aus Leipzig und Essen einen sehr guten dritten Rang, der Medaillenhoffnungen für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften weckt.

Julian Bothe (li) und Bruno Spät im U17-Doppelzweier
Sarah Herschel und Nina Schilling ruderten im U17-Doppelzweier und U17-Einer zu Plätzen im Mittelfeld. Nico Graefe ging im U19-Einer an den Start, wo er sich im hinteren Mittelfeld platzierte.